BHW steht auch für ökologisches Bauen
Allgemeine Tipps
Licht
Kochen und Backen
Computer
Allgemeine Tipps
Immer ganz Ausschalten
Im Stand-by-Betrieb verbrauchen elektronische Geräte noch immer eine menge Energie. Die durch den Stand-by-Betrieb verursachten Jahreskosten eines Haushalts betragen im Schnitt 100 Mark. Die größten "heimlichen Stromfresser" sind Fernsehgeräte und Videorecorder.
Auf die Energie-Effizienz achten
Wählen Sie bei Neuanschaffungen immer das Gerät, welches den niedrigsten Energieverbrauch aufweist. Achten Sie insbesondere auf den Jahres-Energieverbrauch, der im Euro-Label angegeben wird. Pro 0,1 kWh, die ein Gerät täglich weniger verbraucht, lohnen sich Mehrausgaben beim Kauf von bis zu 100 EUR.
Kühlschrank an einen kühlen Ort stellen
Ein Kühlschrank sollte in möglichst kühler Umgebung aufgestellt werden (z. B. nicht neben dem Herd, vor einem Heizkörper oder an einer Stelle mit starker Sonneneinstrahlung).
Verzichten Sie auf den Wäschetrockner
Der preiswerteste und umweltschonendste Trockner ist der Trockenraum oder die Wäscheleine im Freien! Wenn Sie nicht auf die Benutzung des Trockners verzichten möchten, dann sollten Sie die Wäsche vorher gut schleudern. Je besser die Wäsche geschleudert wurde, umso niedriger ist der Stromverbrauch des Trockners.
Licht
Licht aus
Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen.
Tageslicht nutzen
Richten Sie Ihren Arbeitsplatz oder Ihren Lieblings-Leseplatz in der Nähe eines Fensters ein.
Energiesparlampen statt Glühbirnen
Energiesparlampen sind zwar in der Anschaffung teurer, verbrauchen aber bis zu 80% weniger Strom und haben eine bis zu achtfach längere Lebensdauer. Glühlampen verwandeln etwa 90 - 95% der elektrischen Energie in Wärme, nur der verbleibende geringe Rest wird als Licht genutzt! Wenn Sie eine Lampe mindestens eine halbe Stunde pro Tag nutzen, lohnt sich der Einsatz einer Energiesparlampe.
Energiesparlampen sind nicht gleich!
Es gibt zwei verschiedenen Ausführungen: mit elektronischer Ansteuerung (EVG) oder in Spulenausführung (KVG). Die Spulenausführung ist deutlich schwerer und in der Regel billiger. Der Mehrpreis für die elektronische Ausführung lohnt sich jedoch, weil die Elektroniklampen über einen höheren Wirkungsgrad verfügen, nicht flimmern und - besonders wichtig - ohne nachteilige Auswirkung auf die Lebensdauer beliebig oft ein- und ausgeschaltet werden können.
Besonders günstig: zweiteilige Energiesparlampen
Sie sind zwar in der Anschaffung etwas teurer; langfristig verursachen sie jedoch geringere Kosten und weniger Müll, da die Elektronik beim Lampenaustausch weiterverwendet werden kann.
Halogenlampen sind keine Energiesparlampen!
Sie benötigen zwar etwas weniger Strom als normale Glühlampen, aber dennoch sehr viel mehr als Energiesparlampen.
Kochen und Backen
Deckel drauf
Wer ohne Deckel kocht, vergeudet unglaubliche 300%. Das gilt für Elektro- ebenso wie für Gasherde.
Kochtopf und Herdplatte müssen passen
Der Topf sollte denselben Durchmesser haben wie die Kochplatte. Ist der Topf nur um drei Zentimeter kleiner, gehen schon 30% Energie verloren. Der Boden des Kochgeschirrs sollte zudem möglichst eben sein, damit er auf der Kochplatte des E-Herds gut aufliegt.
Auf Sparflamme schalten
Schalten Sie den Herd erst nach dem Aufsetzen des Geschirrs ein. Nutzen Sie beim Elektroherd die Restwärme, indem sie ihn schon vor Ende der Kochzeit abdrehen.
Drückt den Energieverbrauch: der Druck-Kochtopf
Bei Speisen, deren Zubereitung lange dauert (insbesondere Fleischgerichte) lassen sich bis zu 50% der Energie mit einem Druck-Kochtopf sparen: Die Garzeit verkürzt sich erheblich und nachdem der entsprechende Druck erreicht ist, kann auf ganz kleine Hitze zurückgeschaltet werden.
Weniger Wasser
Auf dem Elektroherd sollten Speisen mit möglichst wenig Flüssigkeit zubereitet werden. Wenn Sie beispielsweise einen Liter Wasser verwenden, obwohl nur ein Viertel davon nötig wäre, kostet diese Verlängerung der Kochzeit 25% mehr Energie.
Für kleine Mengen optimal: Mikrowelle
Ihre Stärken hat die schnelle Welle bei kleinen Lebensmittelmengen und beim Auftauen. Hier ist ihr Energiebedarf geringer als beim Herd.
Backofen nicht generell vorheizen
Heizen Sie Ihr Backrohr nur dann vor, wenn das Kochrezept dies ausdrücklich verlangt. Heißluft-Öfen müssen überhaupt nicht vorgeheizt werden. Nutzen Sie auch hier die Nachwärme. Je nach Backdauer können Sie den Herd 10 bis 15 Minuten vor Ende der Garzeit abschalten.
Computer
Bei Pausen: Bildschirm aus
Keine Angst, das Abschalten schadet Ihrem Bildschirm nicht! Wenn Sie ihn täglich 5-mal abschalten, beträgt seine Lebensdauer immer noch ca. 30 Jahre. Bildschirmschoner verringern den Stromverbrauch nur wenig. Sie verhindern lediglich, dass sich Zeichen in die Bildröhrenoberfläche einbrennen. Externe "Power-Saver", die zwischen Bildschirm und Computer eingeschleift werden, gibt es ab 40 EUR.
Rechner aus
Bei Pausen von mehr als einer halben Stunde, sollte auch der PC abgeschaltet werden.
Drucker nur zum Drucken einschalten
Die Peripheriegeräte (Bildschirm, Laserdrucker) benötigen zum Teil wesentlich mehr Strom als der Rechner selbst. Diese Geräte sollten daher nur bei Bedarf eingeschaltet werden.
Aufrüsten statt neu kaufen
Bei der Herstellung von Computern fallen erhebliche Schadstoffmengen an. Pro Jahr verbraucht ein häufig genutzter Büro-PC nur etwa ein Zehntel des Stroms, der für die Herstellung benötigt wurde. Aufrüsten ist daher wesentlich umweltfreundlicher als Neukauf.