BHW steht auch für ökologisches Bauen
Allgemeine Tipps
Wäsche waschen
Geschirr spülen
Allgemeine Tipps
Duschen statt Baden
Wer ein Wannenvollbad nimmt, anstatt sechs Minuten zu duschen, braucht 300% mehr Wasser und Energie.
Einhebelmischer oder Thermostat-Armaturen verwenden
Denn bis man die richtige Temperatur von Hand eingestellt hat, ist viel kostbares Warmwasser durch den Abfluss gelaufen.
Wasser nicht unnötig laufen lassen
Wasser abstellen beim Einseifen, Zähneputzen oder der Nass-Rasur. Für die stressfreie Dusche gibt es Duschknöpfe mit Wasserstopper, welche die eingestellte Temperatur speichern.
Dicht machen
Wasserhahndichtungen regelmäßig kontrollieren!
Geräte regelmäßig entkalken
Denn Kalk hemmt den Wärmeaustausch. Durchlauferhitzer, Speicher- und Wasserkocher-Geräte verbrauchen dadurch unnötig viel Energie. Also Anlage regelmäßig warten lassen und bei Bedarf entkalken.
Wasser nur auf Gebrauchstemperatur erwärmen
Warmwassergeräte arbeiten im Temperatur-Bereich bis 60°C am wirtschaftlichsten und setzen dann auch am wenigsten Kalk an. Warmwasserspeicher bei längeren Bedarfspausen, beispielsweise im Urlaub, ganz ausschalten.
Augen auf beim Kauf
Wählen Sie bei einer Neuanschaffung das Gerät mit dem geringsten Strom- und Wasserverbrauch. Der Warmwasserspeicher sollte nicht größer als erforderlich sein, der Speicher einen niedrigen Wärmeverlust aufweisen. Prüfen Sie genau, welches System und welches Gerät für Ihre Zwecke am wirtschaftlichsten ist.
Keine lange Leitung!
Bei zu langen Leitungen bleibt die Wärme auf der Strecke. Achten Sie bei der Installation der Warmwasserrohre deshalb auf kurze Leitungswege. Mitunter kann ein zweites Warmwassergerät wirtschaftlicher sein.
Nutzen Sie die Energie der Sonne
Wie bei der Heizenergie gilt auch hier: überlegen Sie den Einbau von Sonnenkollektoren, um Ihren Haushalt mit Energie zum Nulltarif zu versorgen.
Wäsche waschen
Kochwaschgang nur als Ausnahme
Der Kochwaschgang benötigt gegenüber einem 60° C- Waschgang ca. 50 % mehr Energie. Überlegen Sie daher, ob Sie die Wäsche wirklich kochen müssen, denn abgesehen von Säuglings- und Krankenwäsche ist das generell nicht notwendig. Die hygienische Qualität der Wäsche hängt übrigens nicht nur von der Waschtemperatur, sondern auch von der Qualität des Spülwassers, vom Waschmittel sowie den Textilfasern ab.
Warmwasseranschluss für die Waschmaschine
Waschmaschinen verbrauchen den größten Teil des Stroms für die Wassererwärmung. Mit einem Warmwasseranschluss können bis zu 40 % des Stroms eingespart werden. Solange das Warmwasser jedoch nicht solar erwärmt wird, beträgt die Einsparung an Primärenergie insgesamt nur etwa 10 - 20 %, da dann anstelle von Elektrizität Brennstoffe (Erdgas, Heizöl) verbraucht werden.
Die Alternative: Vorschaltgeräte
Geräte ohne eigenen Warmwasseranschluss können durch ein Vorschaltgerät an das Warmwassernetz angeschlossen werden. Diese Geräte besitzen eine Zeitschaltuhr und einen Temperaturbereichsschalter für 60 - 90 o C und 30° C. An der Zeitschaltuhr wird eingestellt, wie lange die Waschmaschine warmes Wasser erhält und ab wann für die Spülvorgänge nur noch Kaltwasser zugeführt wird. Warmwasser-Vorschaltgeräte kosten etwa 150 EUR.
Auch hier gilt: Keine lange Leitung!
Die Leitung zum Warmwasserspeicher oder zur Warmwasserleitung mit Zirkulation sollte nicht länger als 5 m sein.
Geschirr spülen
Besser mit der Maschine!
Würde man das Geschirr eines vollbeladenen Spülers per Hand reinigen, bedeutete dies einen um 50% höheren Energieverbrauch. Eine (moderne!) Maschine benötigt nämlich wesentlich weniger Wasser.
Keine Vorwäsche!
Es ist unnötig, das Geschirr heiß abzuspülen, ehe es in den Geschirrspüler gestellt wird. Einerseits kostet diese Maßnahme Energie, andererseits löst sich beispielsweise Eiweiß nur in kaltem Wasser.
Keine halben Sachen!
Wie bei der Waschmaschine auf eine volle Beladung achten. Denn der Stromverbrauch ist nahezu unabhängig von der Beladung. Wie bei den Waschmaschinen, ist es - trotz diverser Sparprogramme - immer noch günstiger, einmal voll als zweimal halb zu spülen!