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Lexikon Ökologisches Bauen (P-S)

Passivhaus

Das Besondere an einem Passivhaus ist, dass durch höchste Qualität von Gebäudehülle und Haustechnik der Wärmebedarf so weit verringert wurde, dass neben einer hoch effizienten Wärmerückgewinnung durch ein komfortables Lüftungssystem die kostenlosen Energiebeiträge ausreichen, um das Gebäude angenehm warm zu halten. Kostenlose Energiebeiträge sind: Eingestrahlte Sonnenenergie, Eigenwärme der Personen im Haus, Wärmeabgabe von Räumen und Geräten. Der geringfügig verbleibende Heizwärmebedarf kann über eine Nacherwärmung der Zuluft oder durch gespeicherte Sonnenwärme gedeckt werden. Die folgenden, wesentlichen Merkmale eines Passivhauses genügen, um den Passivhaus-Standard zu erreichen:

Passivhäuser sind optimal nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet: das bedeutet, dass große Fenster nach Süden zeigen, um möglichst viel Sonnenenergie im Winter einzufangen, kleine Fenster kommen nach Norden und werden eventuell sogar noch mit besserer Wärmeschutzverglasung ausgestattet (siehe Isolierverglasung).

Passivhäuser sind "supergedämmt" mit extrem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (siehe k-Wert) für alle Außenbauteile (Bodenplatte, Kellerdecke, Außenwände, Fenster, Türen und Dach). Wenn mit zusätzlichen Dämmstoffen gearbeitet wird, sind diese zwischen 25 und 40 cm und wärmebrückenfrei sowie luftdicht.

Dreifachverglasungen mit zwei Beschichtungen sorgen für passiv solare Gewinne, welche die Wärmeverluste sogar in den Wintermonaten übersteigen (siehe negativer k-Wert).

Eine Komfortlüftung (automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung) holt 80% der Wärme aus der verbrauchten Luft wieder zurück (z.B. aus dem Bad, dem Wohnzimmer, der Garage, dem Keller etc.) und sorgt zugleich für immer frische Zuluft von außen im ganzen Haus (siehe Wärmerückgewinnung).

Im Vergleich zu Häusern im Bestand, die im Jahr nicht selten bis zu 400 kWh Heizwärme pro Quadratmeter Wohnfläche benötigen, oder auch modernen Niedrig-Energie-Häusern mit einem Bedarf von weniger als 70 kWh/(m2a) beläuft sich der zusätzliche Heizwärmebedarf für ein Passivhaus auf maximal 15 kWh/(m2a).

Da beim Passivhaus damit auf den Einbau einer herkömmlichen Heizung verzichtet werden kann, werden die beim Bau höheren Kosten für die besondere Wärmedämmung, eine Lüftungsanlage und die Solarwärmenutzung zum Teil kompensiert (siehe Solaranlagen). Außerdem macht sich die anfängliche Mehrinvestition im Laufe der Jahre durch die eingesparten Heizkosten bald bezahlt. Zugleich verringert sich die Umweltbelastung durch weniger Verbrauch von fossiler oder anderer Energie und durch weniger Ausstoß von Heizabgasen.

Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrig-Energie-Hauses und bietet kostengünstiges, umweltfreundliches und behagliches Wohnen.

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Photovoltaik-Anlagen

Siehe Solaranlagen: Photovoltaikanlagen.

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Plansteine (Porenbeton)

Die Porenbetonsteine (siehe auch unter Leichtbeton) werden mit Dünnbettmörtel versetzt. So entstehen Mörtelfugen von etwa 1 mm bis 3 mm Dicke, die für eine bessere Dämmung gegenüber einer Vermauerung in Normal- oder Leichtmauermörtel sorgen.

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Planziegel

Planziegel sind gebrannte Tonziegel, die an beiden Auflageflächen (oben und unten) millimetergenau plangeschliffen werden. Sie werden mit Dünnbettmörtel verarbeitet. Der Mörtel wird mit einer Mörtelwalze aufgetragen oder die Ziegel werden in einer Mörtelwanne einzeln in den Mörtel eingetaucht. Die Fugen eines Planziegel-Mauerwerks sind nur ca. 1 mm dick.

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Planziegelmauerwerk

Planziegel können schneller und einfacher verarbeitet werden als normales Mauerwerk. Die bautechnischen Vorteile liegen in der guten Wärmedämmung der kompakten Wand, einer hohen Druckfestigkeit sowie der nahezu trockenen Bauweise und der deswegen sehr geringen Bau-Feuchte. Da ca. 90 % des Mörtels gegenüber herkömmlichen Mauern eingespart werden, wird kein Mörtelsilo benötigt.


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Planfüllziegel

Planfüllziegel sind im Planziegelverfahren (siehe oben) hergestellte Mauerziegel mit Hohlräumen. Die Ziegel werden im Planziegelmauerwerk (siehe oben) ganz normal mit dem anderen Mauerwerk vom Maurer verarbeitet und anschließend mit Beton verfüllt. Das kann beim Betonieren der Decke erfolgen. Planfüllziegel eignen sich zur Erstellung von Schallschutzwänden, Haustrennmauern (Doppel- u. Reihenhäuser) oder bei schallschützenden Treppenhaus-Ummauerungen.

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Plattenheizkörper

Flache Heizkörper, die mittels Konvektion (siehe Konvektion) heizen.

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Porenbeton

siehe: Leichtbeton. 
siehe: Plansteine.

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Radon

Das Edelgas Radon entsteht aus zerfallendem Radium. Der Ausgangsstoff Radium findet sich im Boden und in vielen Baustoffen. Er gelangt über Risse, Leitungen und Fugen ins Haus und damit in die Atemluft. Da eine erhöhte Radonkonzentration eine Lungenkrebserkrankung verursachen kann, sollte man auf die Auswahl von Baustoffen mit geringem Radiumgehalt achten und vor allem immer für gute Lüftungsmöglichkeiten sorgen.

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Reaktionszeit

In der Wärmetechnologie: Zeitraum zwischen Einschalten eines Wärmeerzeugers und dem Spürbarwerden der Wärme. Luftheizungen wie Autoheizungen haben eine kurze Reaktionszeit. Speicherheizungen wie Kachelöfen haben eine lange Reaktionszeit.

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Reduktionsfaktoren

Die Wärmeschutzverordnung beschränkt auch den k-Wert (siehe k-Wert) von Decken unter unbeheizten Dachräumen und über unbeheizten Kellern. Bei der Berechnung des jährlichen Heizenergiebedarfes darf jedoch der anzusetzende Wärmeverlust dieser Decken durch einen Reduktionsfaktor vermindert werden. Mit diesem Faktor berücksichtigt die Wärmeschutzverordnung die Temperaturen in unbeheizten Dachräumen und Kellern, die im Winter stets höher liegen als die Außenlufttemperatur.

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Reflexion

Zurückwerfen von Strahlung. Eine Spezialbeschichtung auf Fensterscheiben - eine hauchdünne Metallschicht - reflektiert die Wärmestrahlen, die von innen nach außen strahlen. Durch dieses Verfahren wird der Wärmeverlust durch Fenster deutlich gesenkt (siehe auch Isolierverglasung).

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Rissbildung

Damit Mauerwerk nicht durch Witterungseinflüsse geschädigt werden kann, muss man immer auf rissfreien Putz achten. Risse entstehen durch Bau- und Planungsfehler. 
Setzrisse entstehen aufgrund von Setzung einzelner Gebäudeteile. Die Ursache liegt bei einer mangelhaften Ausführung oder gar Planung des Fundaments. Setzrisse treten auch in ehemaligen Bergbaugebieten auf. 
Wurden bei der Planung nicht ausreichend oder an den falschen Stellen Arbeits- oder Dehnfugen berücksichtigt, kann es durch Bewegungen in der Bausubstanz zu Rissen kommen.
Wurden Fugen nicht oder mit zu schmalen Fugendeckstreifen überklebt, kann es zu Rissen kommen. 
Wenn Putz oder Mörtel in Fugen zu schnell abbinden, kann es zum Schwinden des Materials und damit zu Rissen führen. 
Stoßen Baustoffe mit unterschiedlichem Ausdehnungsverhalten bei Temperaturschwankungen aufeinander, müssen Arbeitsfugen (siehe Dehnfugen) eingeplant und sorgfältig verarbeitet werden.

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Rohdichte (Festigkeit von Mauersteinen)

Mauersteine werden in Rohdichteklassen zwischen 0,4 und 2,0. angeboten. Sie werden außerdem in Festigkeitsklassen 2, 4, 6, 8, 10, 12 oder 20 eingestuft. Aus der Festigkeitsklasse ergibt sich die Belastbarkeit der Steine. Festigkeitsklasse 8 bedeutet z.B., dass jeder Stein mindestens 8 MN/m2 aushalten kann, ohne zu zerbrechen.

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Rohrisolierung

Isolierung gegen Wärmeverlust: Heizungs- und Warmwasserrohre müssen gegen Wärmeverlust ausreichend isoliert werden. Die damit verbundenen Kosten amortisieren sich durch die Einsparung bei den Heizkosten. Durch die Isolierung wird zudem verhindert, dass sich an den Rohren Kondenswasser bildet und zu Schäden führt. Isolierung gegen Schall: Rohre wirken als Schallträger. Das Rauschen des Wassers in Druckleitungen, alle Geräusche des Abwassers wie auch das Knacken in den Leitungen bei Temperaturänderungen belästigen erheblich. Rohre, die zum Beispiel in Kellerräumen frei aufgehängt werden, können mit Hartschaumhalbschalen, die mit einer PVC-Schicht oder Bitumenpapier verkleidet sind, ummantelt werden. Schlitze für im Mauerwerk verlaufende Leitungen können mit Kunstharz ausgeschäumt werden. Rohre, die in der Erde verlegt werden, können mit Leichtbitumen oder einer Trockenschüttung isoliert werden. 

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Sanierung

Im Bauwesen bedeutet Sanierung die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen durch Progression des Zustandes eines Gebäudes.

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Schadstoffe

In der Umwelt vorhandene oder in die Umwelt eingebrachte chemische Stoffe, die auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachgüter schädlich oder ungünstig wirken (siehe Immission).

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Schallschutzsteine

Steine aus Kalksandstein oder Ziegel, die durch ihr hohes Gewicht (1500 bis 2000 kg/Kubikmeter ) einen besonders guten Schallschutz gewährleisten.


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Schamotte

Schamotte ist ein feuerfester Werkstoff (formbeständig bis zu einer Temperatur von 1500 Grad Celsius), mit dem der Feuerraum von Kaminen, Schornsteinen oder Brennkammern ausgekleidet wird.

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Schimmel

Schimmelpilze, heterogen zusammengesetzte Gruppe von Kleinpilzen, die auf organischer Materie siedeln, z.B. auf Lebensmitteln, Textilien, Holz, Farben, Papier (Tapeten), Leim, Gummi. Schimmelpilze können krankheitserregend sein, Ihre Sporen können Allergien erzeugen.

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Schiefer

siehe: Dacheindeckung.

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Schornstein

Durch den Luftauftrieb im Schornstein entsteht im Feuerraum ein Unterdruck, der die notwendige Verbrennungsluft ansaugt. Gleichzeitig werden die beim Verfeuern entstehenden Abgase ins Freie abgeführt. Die alten Schornsteinquerschnitte waren zum Teil zu groß dimensioniert, außerdem wurden alte Schornsteine durch den Einbau kleinerer Heizkessel generell zu groß. Zur Sanierung alter Schornsteine werden neue Abgasleitungen aus Kunststoff, Edelstahl und Aluminium oder Glas eingesetzt.

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Sichtmauerwerk

Dem tragenden Hintermauerwerk (siehe Hintermauerwerk ) vorgelagerte Mauer. Wie Sichtbeton kann auch unverputztes Mauerwerk zur Gestaltung von Flächen eingesetzt werden. Im Außenbereich müssen die Werkstoffe beständig gegen Frost und frei von Rissen sein. Eine dünne Putzschlämme und ein anschließender Anstrich lassen die Struktur der Mauer sichtbar, bieten aber einen guten Wetterschutz. Hierfür sind Kalksandstein und Klinker (siehe Klinker) geeignet.

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Sickergrube

Die Sickergrube ist ein Bestandteil der Klärgrube, die man einplanen muss, wenn ein Anschluss an die öffentliche Kanalisation nicht möglich ist. Über die Sickergrube werden Regenwasser und die überlaufende Flüssigkeit aus der Faulgrube abgeleitet. Die Sickergrube muss so tief in das Erdreich reichen, bis sie auf eine wasserdurchlässige Schicht trifft.

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Silikone

Um Beton, Putz oder Klinker gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen, kann ein Anstrich mit Silikon erfolgen. Die Atmungsaktivität der Mauer wird durch einen Silikonanstrich nicht beeinträchtigt.

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Skelettbau

Weit verbreitet ist die Skelettbauweise beim Fachwerk. Der moderne Skelettbau verwendet Stütz- und Trägerelemente aus Stahl oder Beton. Ausgefacht wird mit Mauerwerk oder Sandwichplatten.

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Solaranlagen

Solaranlagen werden unterschieden in Anlagen für die Solarthermik, welche die Erwärmung von Brauchwasser mit Solarkollektoren ermöglichen, und in Anlagen für die Stromerzeugung, die so genannte Photovoltaik.

Solarthermische Anlagen werden in das System der Zentralheizung mit zentraler Warmwasserversorgung integriert. Im Sommer springt der Brenner für die Heißwasserbereitung nur kurzzeitig an. Mit Sonnenkollektoren kann die Heißwasserbereitung im Sommer ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben und der Brenner ganz abgestellt werden. Im Winter dienen sie zur Vorwärmung des Wassers. Im Sonnenkollektor fallen die Sonnenstrahlen auf eine dafür vorgesehene Fläche, die Energie wird absorbiert, in Wärme umgewandelt und an ein Wärmeträgermedium - meist Wasser - abgegeben. Es werden verschiedene Kollektortypen für die Brauchwassererwärmung angeboten:

Solarkollektoren mit Absorbermatten (siehe Absorption) werden für die Beheizung von Schwimmbädern eingesetzt, die das Schwimmbadwasser direkt erwärmen.

Flachkollektoren bestehen aus den Bauteilen Absorber, transparente Abdeckung, Gehäuse und Wärmedämmung. Als transparente Abdeckung kommt meistens eisenarmes Solarsicherheitsglas zum Einsatz. Gleichzeitig gelangt nur wenig der Wärmeabstrahlung vom Absorber durch die Glasabdeckung hindurch (siehe Treibhauseffekt). Außerdem verhindert die Abdeckung den Wärmeentzug vom Absorber durch vorbeistreichende kältere Luft (siehe Konvektion). Durch die Wärmedämmung auf der Rückseite des Absorbers und an den Seitenwänden werden Wärmeverluste vermindert. Um Konvektionsverluste im Kollektorkasten zu reduzieren, besteht auch die Möglichkeit, die im Kollektor vorhandene Luft aus dem Innenraum herauszupumpen. Diese Kollektoren nennt man Vakuum-Flachkollektoren. Sie müssen etwa alle ein bis drei Jahre neu evakuiert werden.

Beim Vakuum-RöhrenKollektor befindet sich der Absorberstreifen in einer evakuierten, druckfesten Glasröhre. Die Wärmeflüssigkeit durchströmt den Absorber direkt in einem U-Rohr oder im Gegenstrom in einem Rohr-im-Rohr-System. Mehrere einzelne hintereinander geschaltete bzw. über eine Sammelleitung verbundene Röhren bilden den Sonnenkollektor. Beim Heat-Pipe-Röhrenkollektor befindet sich eine schon bei geringen Temperaturen verdampfende Flüssigkeit in einem Wärmerohr. Der Flüssigkeitsdampf steigt im Wärmerohr auf und gibt die aufgenommene Wärme über einen Wärmetauscher an die das Sammelrohr durchfließende Wärmeträgerflüssigkeit ab. Die kondensierte Flüssigkeit fließt anschließend wieder an das Wärmerohrende zurück. Damit der beschriebene Verdampfungs- und Kondensierungsprozess ablaufen kann, müssen die Röhren mit einer Mindestneigung von der Horizontalen aufgebaut sein.

Bei Photovoltaikanlagen treffen Sonnenstrahlen auf das Halbleitermaterial Silicium, welches das Licht absorbiert. Dabei entsteht Spannung. Um für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche geeignete Spannungen bzw. Leistungen bereitstellen zu können, werden einzelne Solarzellen zu größeren Einheiten miteinander verschaltet. Eine Serienschaltung der Zellen hat eine höhere Spannung zur Folge, eine Parallelschaltung einen höheren Strom. Die miteinander verschalteten Solarzellen werden meist in transparentem Ethylen-Vinyl-Acetat eingebettet, mit einem Rahmen aus Aluminium oder Edelstahl versehen und frontseitig transparent mit Glas abgedeckt. Die typischen Nennleistungen solcher Solarmodule liegen zwischen 10 Wpeak und 100 Wpeak. Die Kenndaten der Solarmodule beziehen sich auf die Standardtestbedingungen von 1000 W/m² Sonneneinstrahlung bei 25 °C Zelltemperatur. Die von den Herstellern angegebenen Garantiezeiten sind mit in der Regel 10 Jahren recht hoch und bezeugen den hohen Qualitätsstandard und die hohe Lebenserwartung heutiger Produkte.

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Solarkollektoranlage

Siehe Solaranlagen.

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Sonnenenergie - Nutzung

Man unterscheidet aktive und passive Nutzung von Sonnenenergie. Die aktive Nutzung erfolgt über Geräte, zum Beispiel Sonnenkollektoren (siehe Solaranlagen), Solarzellen, Wärmepumpen, Energieabsorber. Die passive Nutzung ist ohne Geräte durch einzelne Bauteile, zum Beispiel Südfenster, gegeben.

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Sparren

Die in den Falllinien liegenden Hölzer des Daches, welche die Dachhaut und die Dachlatten tragen.

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Sparverblender

Sparverblender sind eine Alternative zur Verblendung mit Klinker. Mit Ihnen wird derselbe Schutz der Mauer gegen Witterungseinflüsse erzielt. Fassaden aus Vormauerwerk und Sparverblender sind optisch nicht voneinander zu unterscheiden.

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Speicherheizgeräte

Das Speicherheizgerät speichert Wärme im Keramikmaterial und verteilt sie über Konvektion im Raum. Die meisten Elektroheizanlagen sind aus wirtschaftlichen Gründen als Nachtstromspeicherung konzipiert. Kosteneinsparung entsteht durch günstigen Nachtstrom und nicht benötigte Einrichtungen wie Brennstoffraum oder Schornstein. Aus ökologischen Gründen sollte langfristig auf elektrische Heizgeräte verzichtet werden.

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Steinwolle

siehe: Dämmstoffe - Mineralwolle.

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Steinzeug

Im Gegensatz zu Steingut ist Steinzeug sehr lange und hart gebrannter Ton. Es entsteht ein Werkstoff, der sich durch besondere Festigkeit und Dichte auszeichnet und daher frostbeständig ist. Steinzeug wird als Material für Rohre, Fliesen und sanitäre Einrichtungen wie Waschbecken eingesetzt.

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Sturz

Alle Öffnungen und Durchbrüche in sowohl tragendem als auch nichttragendem Mauerwerk werden nach oben hin durch ein quer liegendes Bauteil abgesichert. Der Sturz besteht aus armiertem Beton oder, bei großen Öffnungen, aus T- oder Doppel-T-Stahlträgern. Bei Fenstern kann der Rollladenkasten die Funktion des Sturzes erfüllen, sofern er ausreichend stabil konstruiert ist.

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Sturmklammer

Rostfreie Metall-Klammern zur Sicherung der Dachziegel gegen starke Windsogkräfte und gegen ein Abheben der Ziegel bei Sturm. Sturmklammern müssen bei der Dachdeckung nach genau festgelegter Menge je nach Windzone eingebaut werden. Deutschland ist in 4 Windzonen eingeteilt, nach denen Dachdecker Sturmklammern ins Dach einbauen.

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Solarer Wärmegewinn

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Solarkollektoren

Schwarze Absorberflächen zur Montage auf dem Hausdach oder an der Sonne nach ausgerichteten Wänden. Sie absorbieren und wandeln Sonnenstrahlen in Wärme um.

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Solarzellen

Solarkollektoren, die Sonnenlicht unmittelbar in Strom umwandeln. Zurzeit noch in der Entwicklung und Praxiserprobung.


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Sonnenenergie-Nutzung

Man unterscheidet aktive und passive Nutzung von Sonnenenergie. Die aktive Nutzung erfolgt über Geräte, zum Beispiel Sonnenkollektoren (siehe Solaranlagen), Solarzellen, Wärmepumpen (siehe Wärmepumpen), Energieabsorber. Die passive Nutzung ist ohne Geräte durch einzelne Bauteile, zum Beispiel Südfenster, gegeben.

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Sonnenschutzgläser

Fensterglasscheiben mit verringerter Durchlässigkeit der Sonnenstrahlen. Die Absorptionsgläser sind meist grau oder bronzefarben getönt. Die Erwärmung dieser Gläser führt zur Wärmeabgabe an den Raum. 

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