Bauantrag leicht gemacht

Umbau & Anbau

Sie wollen Ihr Haus umbauen? Wichtig zu wissen: Manchmal brauchen Sie eine Baugenehmigung – und manchmal nicht. Wir helfen Ihnen, den Überblick zu behalten, wann Sie eine Genehmigung benötigen.

Die gute Nachricht vorweg: Neue Fenster sind normalerweise Ihre Sache. Auch für einen neuen Heizkessel brauchen Sie in der Regel keine Erlaubnis – es sei denn, Ihr Haus steht unter Denkmalschutz.

Im Zweifel ziehen Sie einen Architekten zurate oder fragen Sie Ihre örtliche Baubehörde. Dort können Sie auch eine sogenannte Voranfrage stellen.

Das müssen Sie genehmigen lassen

Das Ganze klingt vielleicht nach einer Menge Bürokratie. Aber es dient auch Ihrer eigenen Sicherheit. Darum brauchen Sie für folgende Bauvorhaben normalerweise eine Genehmigung:

  • alle Maßnahmen mit Einfluss auf die Statik – zum Beispiel das Entfernen einer Stützwand
  • eine andere Fassadengestaltung
  • eine andere Dachform
  • einen Anbau wie etwa einen Wintergarten.

So reichen Sie den Antrag ein

Sie brauchen eine Baugenehmigung? Okay: Dann reichen Sie bei Ihrer Baubehörde einen schriftlichen Bauantrag ein. Welche Anlagen dazugehören, sagt Ihnen die Behörde. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Und spätestens jetzt sollten Sie einen Architekten einbinden. Denn die Unterlagen muss der Experte erstellen. Am Ende werden sie von ihm und von Ihnen unterschrieben.

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Tipp: In einigen Bundesländern haben auch staatlich geprüfte Techniker sowie Maurer- und Zimmermeister eine „kleine Bauvorlageberechtigung“. Das heißt: Auch sie dürfen Bauanträge einreichen. Nicht selten ist das die günstigere Alternative.

Übrigens: Eine Baugenehmigung gilt für drei Jahre. Sie erlischt, wenn Sie in diesem Zeitraum nicht mit den Bauarbeiten beginnen.

Das spart Zeit

Neben dem klassischen Bauantrag gibt es zwei weitere Genehmigungsverfahren. Sie sind unkomplizierter und gehen schneller:

  • Beim sogenannten Kenntnisgabeverfahren informieren Sie die Baubehörde lediglich über Ihre Pläne. Auch dafür müssen Sie aber Unterlagen einreichen. Bei diesem Verfahren sind Sie und Ihr Architekt für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich. In der Regel können Sie einen Monat nach Eingang der vollständigen Unterlagen mit dem Bau beginnen.
  • Im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren prüft die Behörde schlicht weniger. Dadurch erhalten Sie die Genehmigung zügiger und kostengünstiger. Auch hier sind Sie selbst für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich.

Steht die Finanzierung für Ihr Projekt?

Bevor Sie loslegen, sollten Sie auch die Finanzierung geklärt haben. Auch eine eventuelle Förderung muss bewilligt sein. BHW bietet Ihnen ein attraktives Darlehen mit Top-Zinsen über die gesamte Laufzeit. Weitere Infos finden Sie hier.

Ihr Berater informiert Sie auch über Fördermöglichkeiten etwa bei einem altersgerechten Umbau. Wenden Sie sich gerne an uns.