Vier gute Gründe, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für Wohneigentum ist:

Wohneigentum jetzt realisieren!

Ein eigenes Zuhause für mehr Wohnqualität oder zur Altersvorsorge muss kein Traum bleiben. Warum sich ein Immobilienkauf gerade jetzt lohnt, erfahren Sie hier. Deutschland ist im europäischen Vergleich ein Land der Mieter. Die Wohneigentumsquote liegt bei knapp 53 Prozent. In Spanien, Italien oder den Niederlanden besitzen mehr als 70 Prozent der Menschen ein Haus oder eine Wohnung. Dabei würden gerade junge Leute zwischen 18 und 34 Jahren ihr Geld am ehesten in Wohneigentum investieren, zeigt eine aktuelle Studie von Postbank Immobilien. Mit rund 40 Prozent liegt das eigene Heim damit klar vor dem Auto mit 18 Prozent.

Steigende Mieten, niedrige Zinsen

Vor allem in Metropolen und Ballungsgebieten steigen die Mieten rasant. So kletterten sie laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 2016 in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dass sich Kaufen statt Mieten lohnt, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln vor: Wer eine Immobilie erwirbt und über eine Laufzeit von 35 Jahren abbezahlt, spart auf dem aktuellen Preis- und Zinsniveau durchschnittlich 41 Prozent im Vergleich zum Mieter. Die Preise für Immobilien steigen zwar ebenfalls – vor allem in begehrten Lagen der Groß- und Universitätsstädte sowie Metropolregionen. Noch kompensieren aber die niedrigen Zinsen diese Preisentwicklung.

Gute Anlage – auch fürs Alter

Wer sein Geld auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto parkt, kann im Moment nicht einmal die Inflationsrate ausgleichen. Doch was den einen ärgert, freut den anderen: Durch die niedrigen Zinsen bleibt Baugeld weiterhin günstig. Allerdings: Experten erwarten eine allmähliche Verteuerung. Wer sich schon bald für ein Eigenheim entscheidet, dürfte dann im Vorteil sein.

Wer ein Zuhause für sich und seine Familie sucht, wird vor allem auf eine gute Wohnqualität bauen. Daher kommt auch eine Immobilie in einem Randgebiet oder einer ruhigeren Lage infrage. Auch wenn die Wertsteigerung in ländlichen Regionen überwiegend nicht mit den großen Städten mithalten kann, erhöht ein Immobilieneigentümer sein Nettovermögen und kümmert sich so um seine Altersvorsorge: Wer im Alter mietfrei wohnt, benötigt ein geringeres Monatsbudget.

Wer mit einer Kapitalanlage in Immobilien fürs Alter vorsorgen möchte, sollte aber beachten: Je besser die Lage, desto höher die Renditechancen.

Finanzierung: Darauf sollten Sie achten

  • Kreditsumme

    Nicht zu hoch! Wer einen Teil der Kreditsumme nicht in Anspruch nimmt, zahlt in der Regel eine sogenannte Nichtabnahmeentschädigung. Schätzen Sie daher Ihr Eigenkapital realistisch ein. Und Stichwort Laufzeit: Spätestens zum Beginn der Rente sollte der Kredit zurückgezahlt sein.

    Nicht zu niedrig! Wird die Kreditsumme zu knapp kalkuliert, müssen Sie nachfinanzieren. Dann sind die Konditionen meist schlechter als für das ursprüngliche Darlehen. Unbedingt mit einrechnen: Kaufnebenkosten wie Notargebühren (1,5 bis 2 Prozent) und Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 Prozent).
  • Monatsrate

    Nicht zu hoch! Bringt Sie die monatliche Belastung für Zins und Tilgung an den Rand Ihrer Möglichkeiten, gerät leicht die gesamte Finanzierung ins Wanken. Durch Elternzeit oder längere Krankheit kann das Familieneinkommen zeitweise sinken. Faustformel: Drei Monatsgehälter in Reserve für unvorhergesehene Ausgaben.

    Nicht zu niedrig! Eine niedrige Tilgung bedeutet eine längere Laufzeit des Kredits – dadurch wird die Gesamtfinanzierung teurer. Vereinbaren Sie bei den derzeit niedrigen Zinsen eine möglichst lange Zinsbindung (z. B. 15 Jahre) und kostenfreie Sondertilgungen. Das erweitert Ihren finanziellen Spielraum.

Online-Tipp

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