1. Definieren Sie Ihr Sparziel

Nur wer ein klares Ziel vor Augen hat, kann gezielt darauf hinarbeiten. Definieren Sie ein Sparziel für sich. Warum oder worauf möchten Sie sparen? Schreiben Sie sich Ihr Ziel auf. Das schafft Verbindlichkeit und Orientierung und Ihr Wunsch wird zu einem Plan.

2. Geld am Monatsanfang zurücklegen

Ihr Plan: Das Geld, das am Monatsende übrig ist, wird zurückgelegt. Das Problem: Meist bleibt wenig bis gar nichts übrig, was zum Sparen genutzt werden kann. Tricksen Sie sich doch einfach selbst aus. Ziehen Sie bereits am Monatsanfang Ihren Sparbeitrag von Ihrem Konto ab und zahlen Sie ihn in einen Bausparvertrag oder auf ein Tagesgeldkonto ein. Wichtig ist: Das Geld muss weg von Ihrem Konto. So ist es fast, als wäre das Geld nie da gewesen, und im Hintergrund wächst Ihr Vermögen wie von Zauberhand.

3. Gehaltserhöhung nicht gleich ausgeben

„Um sparen zu können, brauche ich mehr Geld.“ Stimmt das wirklich? Nein, denn selbst wenn Sie mit einer Gehaltserhöhung mehr Geld zur Verfügung haben, steigt bei den meisten Menschen mit dem höheren Verdienst auch der Lebensstandard. Am Ende des Monats ist das Konto somit genauso leer wie vor der Gehaltserhöhung. Unser Tipp: Lebensstandard konstant halten. Dann bleibt mehr zum Sparen übrig.

4. Überblick verschaffen und ausmisten

Das Wichtigste, um die eigenen Finanzen im Griff zu haben, ist es, einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben zu haben. Erstellen Sie sich einfach eine monatliche Übersicht über Kosten und Einnahmen und prüfen Sie genau, wo Ihr Geld hinfließt. Das kann helfen, Geldfresser zu eliminieren. Brauchen Sie wirklich drei Streaming-Dienste, ist die Autoversicherung vielleicht bei einem anderen Anbieter preiswerter oder nutzen Sie das Fitnessstudio-Abo überhaupt noch? Misten Sie aus und vergleichen Sie bestehende Verträge sorgfältig. Oft kommt es so nach einem Jahr zu einer beachtlichen Summe, die Sie nun zur Seite legen können.