Wer im Haushalt Energie spart, kann leicht Geld sparen und gleichzeitig der Umwelt helfen. Alltagsgeräte wie Heizung, Kühlschrank und Computer verbrauchen oft mehr Energie als gedacht. Unsere Tipps helfen Ihnen, im Alltag ganz einfach den Energieverbrauch zu senken.

Stand-by-Modus vermeiden und Ladegeräte ausstecken

Geräte wie Fernseher und Computer benötigen selbst im Stand-by-Modus viel Energie - ein Computer braucht zum Beispiel noch 70 % der Energie, wenn nicht daran gearbeitet wird. Daher gilt: Ziehen Sie direkt den Stecker, wenn Sie die Geräte nicht mehr verwenden, und lassen Sie sie nicht im Stand-by-Modus. Besonders praktisch ist hierfür eine Steckdosenleiste mit Netzschalter – so können Sie direkt mit einem Knopfdruck mehrere Geräte komplett vom Strom nehmen.
Denken Sie auch daran, dass Ladegeräte auch dann Energie verbrauchen, wenn kein Gerät angeschlossen ist. Daher sollten die Ladegeräte, die momentan nicht im Betrieb sind, ebenfalls ausgesteckt werden.

Energieeffizienter Kühlschrank

Bei der Wahl des richtigen Kühlschranks sollten Sie auf den Stromverbrauch und das Energielabel achten. Ein energieeffizienter Kühlschrank sollte mindestens das Label A++ oder A+++ haben.
Auch die Größe des Kühlschranks hat einen Einfluss auf seinen Energieverbrauch. Gerade wenn Sie sich einen neuen Kühlschrank anschaffen möchten, überlegen Sie, welche Größe Sie tatsächlich benötigen.
Bei der Temperatur verhält es sich ähnlich: Kühlen Sie nicht mehr als nötig, da je Grad niedrigerer Temperatur in etwa 4 % mehr Strom verbraucht wird. Bei längeren Urlauben lohnt es sich, den Kühlschrank abtauen zu lassen und auszustecken. Hier sparen Sie bares Geld!

Richtig heizen und lüften

Bevor es im Herbst und Winter wieder kälter wird, empfiehlt es sich, die Heizkörper zu entlüften. Da sich im Laufe der Zeit in Heizkörpern und Heizungsrohren Luft ansammelt, nimmt die Heizkraft ab. Durch eine Entlüftung können Sie dem entgegenwirken und den Energieverbrauch um bis zu 15 % senken.
Auch beim Lüften der Räume gibt es einige einfache Regeln: Anstatt die Fenster zu kippen, sollten Sie besser mehrmals am Tag für einige Minuten stoßlüften. Achten Sie darauf, dass die Thermostatventile dabei abgedreht sind. Dieses Verfahren ist sowohl für Ihre Energiebilanz als auch für den Frischluftaustausch optimal.

Die richtige Beleuchtung

Denken Sie daran, Lampen auszuschalten, sobald sich niemand mehr im Zimmer befindet. Für Flure oder Keller eignen sich auch Bewegungsmelder, die automatisch das Licht an- und ausschalten. Versuchen Sie Ihre regulären Glühbirnen durch Energiesparlampen oder LED-Lampen auszutauschen: Damit reduzieren Sie den Stromverbrauch deutlich.

Wasserverbrauch senken

Die Waschmaschine birgt in der Regel ein großes Potenzial, um Energie einzusparen, da sie viel Wasser und Strom verbraucht. Daher sollten Sie wenn möglich die Kurzwäsche oder Sparprogramme ohne Vorwäsche einstellen und die Waschtemperatur senken. Wird zum Beispiel die Temperatur von 60 °C auf 30 °C gesenkt, verbraucht die Maschine nur noch ein Drittel des Stroms. Und keine Sorge: Es gibt mittlerweile auch viele Waschmittel, die selbst bei niedrigen Temperaturen ihre volle Waschkraft entfalten. Außerdem ist zu empfehlen, nur voll beladene Maschinen laufen zu lassen anzustellen – nutzen Sie daher das komplette Volumen der Waschmaschine aus. Wenn Sie auf den Trockner verzichten und Ihre Wäsche auf einer Leine zum Trocknen aufhängen, spart auch dies reichlich Energie und somit Geld.
Für die Dusche gibt es inzwischen auch moderne Duschsparköpfe, die mit deutlich weniger Wasser auskommen, ohne dass Ihr Duscherlebnis eingeschränkt wird. Genauso verhält es sich mit dem Sparspülkasten bei der Toilette. In beiden Fällen lohnt es sich daher, initial einen kleinen Beitrag zu investieren, um den Wasserverbrauch zu senken.