Bauen & Modernisieren – 02.10.19 (Archiv)
Mit Heizungsthermostaten Heizenergie bedarfsgerechter steuern
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Mit intelligenten Heizungsthermostaten lässt sich der Heizkomfort zeitgerecht steuern und die Heizleistung an den persönlichen Bedarf anpassen. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten smarter Thermostate.
Die optimale Raumwärme zur gewünschten Zeit und eine bedarfsgerechte Steuerung der Heizung: Intelligente Heizungsthermostate bieten vielfältige Möglichkeiten, Heizzeiten individuell anzupassen. Wir haben für Sie die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten smarter Thermostate zusammengefasst.
Heizzeiten flexibel an den persönlichen Bedarf anpassen
Sie ist schon längst wieder da: die Zeit, in der für eine angenehm warme Wohnung die Heizung zum Einsatz kommen muss. Eine bedarfsgerechte Temperaturregelung ist insbesondere bei längerer Abwesenheit nicht immer einfach. Intelligente Heizungsthermostate können hierbei unterstützen. Über sie lassen sich Wunschtemperaturen für unterschiedliche Tageszeiten programmieren und an individuelle Lebensgewohnheiten anpassen. Je nach Gebäude, Heizsystem und Nutzungsverhalten kann eine bedarfsgerechte Steuerung dazu beitragen, den Heizenergieverbrauch zu reduzieren. In einzelnen Untersuchungen wurden Einsparpotenziale von bis zu sieben Prozent festgestellt. Voraussetzung hierfür ist eine fachgerechte Nutzung und Programmierung der Thermostate. Smarte Thermostate werden anstelle des herkömmlichen Reglers direkt am Heizkörper angebracht oder bei Fußbodenheizungen gegen vorhandene Raumthermostate ausgetauscht. Sie eignen sich sowohl für bestehende Wohnungen als auch für den Neubau.
Optimale Raumwärme zur Wunschzeit
Wer einen regelmäßigen Tagesablauf hat, kann intelligente Heizkörperthermostate besonders effektiv einsetzen. Die Thermostate lassen sich so programmieren, dass Wohnräume beispielsweise morgens und abends automatisch beheizt werden, während die Temperatur tagsüber während längerer Abwesenheiten abgesenkt wird. Kehren die Bewohner zurück, können die Räume bereits die gewünschte Temperatur erreicht haben. Nachts wird die Temperatur automatisch reduziert. Durch die programmierbaren Thermostate kann die Temperatur in jedem Raum individuell eingestellt werden. Nach einmaliger Einrichtung erfolgt die Steuerung weitgehend automatisch.
Zusätzlich Sensoren einbinden
Nutzer eines smarten Heizungsreglers können diesen zusätzlich mit einem Fensterkontakt koppeln. Dann regelt sich die Heizung automatisch herunter, sobald ein Fenster geöffnet wird. Dadurch kann unnötiges Weiterheizen während des Lüftens reduziert werden. Darüber hinaus verfügen viele automatische Regler über eine Frostschutzfunktion. Sinkt die Raumtemperatur unter einen festgelegten Mindestwert, schaltet sich die Heizung automatisch ein, um das Heizsystem vor möglichen Schäden durch Frost zu schützen.
Einfache Handhabung per Touchscreen oder App
Besonders komfortabel wird es, wenn Bewohner eine Lösung wählen, bei der sich die einzelnen Regler zentral steuern lassen. Das funktioniert beispielsweise über einen Touchscreen, der die angeschlossenen Raumtemperatursensoren und Thermostate im Haus verwaltet. Alternativ ist die Steuerung häufig auch per App möglich. Dadurch lassen sich Einstellungen bequem über Smartphone oder Tablet vornehmen. Nutzer können jederzeit prüfen, ob die Heizung aktiviert ist, und bei Bedarf die gewünschte Raumtemperatur bereits vor ihrer Rückkehr einstellen.