Wichtige Information für Kunden der ehemaligen Deutsche Bank Bauspar AG
Zum 1. April 2026 haben wir die Bausparverträge der ehemaligen Deutsche Bank Bauspar AG und der BHW Bausparkasse AG in einem System zusammengeführt.
Wichtige Information für Kunden der ehemaligen Deutsche Bank Bauspar AG
Zum 1. April 2026 haben wir die Bausparverträge der ehemaligen Deutsche Bank Bauspar AG und der BHW Bausparkasse AG in einem System zusammengeführt.
Fenstertausch
Neue Fenster steigern den Wert Ihrer Immobilie und erhöhen zudem den Wohnkomfort. Wann sich der Tausch lohnt und warum sowohl manuelles als auch kontrolliertes Lüften wichtig ist, erfahren Sie hier.
Auch wenn die alten Fenster nicht aus dem Rahmen fallen, lohnt es sich oft, sie zu ersetzen. Die Gründe dafür sind zahlreich:
fenster, die vor 1995 verbaut wurden, gelten laut Verbraucherschutzzentrale als veraltet. Mit der Wärmeschutzverordnung von 1995 wurden Wärmeschutzverglasungen eingeführt. Bis dahin waren Isolierverglasungen der Standard. Doch bei jüngeren Fenstern wird empfohlen, sie gegen Wärmeschutzfenster mit nidrigem U-Wert auszutauschen.
Selbst wenn die Fenster keine offensichtlichen Mängel aufweisen, kann sich der Fenstertausch lohnen. Etwa 48 Jahre lang werden Fenster durchschnittlich genutzt, bevor sie ersetzt werden müssen. Doch in den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich technisch einiges getan, sodass sich ein Austausch bereits wesentlich früher lohnen kann. Wenn Sie keine Unterlagen haben, wann Ihre Fenster eingesetzt wurden, hilft das Typenschild weiter. Das befindet sich auf der Innenkante des Fensterrahmens. Oft steht da auch, wann das Fenster hergestellt wurde.
Laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) dürfen die neuen Fenster einen U-Wert von 1,3 Watt pro m2 und Kelvin W (m2k) nicht überschreiten. Der U-Wert steht für den Dämmwert des gesamten Fensters. Werden nur die Scheiben ersetzt, gilt ein Grenzwert von 1,1 Watt pro m2 und Kelvin.
Ausnahmen sind:
Wie hoch die Kosten für den Fenstertausch sind, hängt nicht nur von Art und Modell der neuen Fenster und Rahmen ab. Die Bandbreite reicht von 300 bis 1.000 EUR pro Fenster. Die KfW empfiehlt folgende Richtwerte für den Fenstertausch inklusive Montage:
Zu den genannten Kosten müssen noch weitere Ausgaben von 50 bis 100 EUR pro Fenster für die Demontage und Entsorgung eingeplant werden.
Wie hoch die Kosten für den Fenstertausch sind, hängt nicht nur von Art und Modell der neuen Fenster und Rahmen ab. Die Bandbreite reicht von 300 bis 1.000 EUR pro Fenster. Die KfW empfiehlt folgende Richtwerte für den Fenstertausch inklusive Montage:
Zu den genannten Kosten müssen noch weitere Ausgaben von 50 bis 100 EUR pro Fenster für die Demontage und Entsorgung eingeplant werden.
Neue Fenster sorgen dafür, dass weniger Wärme entweicht. Gleichzeitig verringern Sie den natürlichen, für die Gesundheit notwendigen Luftaustausch. Wenn bei Modernisierungsarbeiten mehr als ein Drittel der vorhandenen Fenster ausgetauscht wird, sollte der Einsatz einer kontrollierten Lüftungsanlage unbedingt in Betracht gezogen werden. Moderne Lüftungsanlagen gibt es in zentraler und dezentraler Ausführung. Welche Vor- und Nachteile sie haben, zeigt die folgende Tabelle:
| Vorteile | Dezentrale Lüftung | Zentrale Lüftung |
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| Nachteile | Mehrere Lüftungsgeräte bedeuten: | |
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Eine Lüftungsanlage verursacht sowohl in der Anschaffung als auch während des Betriebs laufende Kosten. Woe hoch die genauen Kosten ausfallen, lässt sich nur individuell ermitteln. Eine grobe Orientierung bietet folgende Tabelle:
Einfamilienhaus
| Investitionskosten | 4.500 - 9.000 EUR |
Betriebskosten |
ca. 40 - 70 EUR/a (Strom), ca. 40 EUR/a (jährlich Filtersatz erneuern |
Mehrfamilienhaus
| Investitionskosten | 3.000 - 7.000 EUR je Wohnung |
Betriebskosten |
ca. 30 - 60 EUR/a (Strom), ca. 40 EUR/a (jährlich Filtersatz erneuern |
Stoßlüften mit komplett geöffneten Fenstern sorgt schnell für den benötigten Luftaustausch. Am besten sollten die Fenster auf der gegenüberliegenden Seite geöffnet werden, um für Durchzug zu sorgen. Dieses Querlüften ist effektiver als Lüften mit nur einem Fenster, da die Luft im Gebäude in nur kurzer Zeit vollständig ausgetauscht wird. Allerdings sollte in der Wohnung kein dauerhafter Durchzug herrschen - ansonsten drohen steifer Nacken oder gereizte Schleimhäute. Ist nur ein Fenster vorhanden und querlüften unmöglich, muss entsprechend länger gelüftet werden. Alternativ können auch Ventilatoren für mehr Luftbewegung sorgen.
3- bis 4-mal tägliches Stoßlüften/Querlüften schützt vor Feuchteschäden durch Schimmel. Für ein gesundes Raumklima sollte in Räumen, in denen sich Menschen aufhalten. sogar etwa alle zwei Stunden ein vollständiger Luftaustausch erfolgen. Durch das Ausatmen steigt der Anteil an Kohlendioxid in der Luft schnell an. Die Luft ist "verbraucht", wir fühlen uns unwohl, werden müde oder bekommen Kopfschmerzen. Auch Schadstoffe wie Ausdünstungen aus Teppichen oder Möbeln müssen regelmäßig nach außen abgeführt werden.
Je nach Jahreszeit und Witterung muss zwischen 5 und 30 Minuten gelüftet werden.
Ausführliche Informationen zum Thema Fenstertausch, Lüftungsanlagen und Lüften finden Sie auf dem Fachportal von co2online.de.
Ausführliche Informationen rund um das Thema Heizung finden Sie auf dem Fachportal von co2online.de.
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